Historie Tanzgruppe

 

 

 

Tanzgruppe des Damenkomitees Germania (ca. 1961- ca.1971)

 

Anfang der 1960er Jahre hatte sich neben dem Damenkomitee „Germania“ erstmals eine Kinder- und Jugendtanzgruppe gebildet, welche von Liesel Pütz und Luzie Wünsch betreut wurde.

Es begann damit, dass Anfang der 1960er Jahre Liesel Pütz ihre Kinder Gerda, Josef und Konni für den Besuch des Bornheimer Karnevalszugs liebevoll als kleine Tanzmariechen bzw. Tanzoffiziere ausstaffierte – blauweiß wie die Uniformen des Roisdorfer „Damenkomités Germania“. Die Kinder waren restlos begeistert. Mutter Liesel, selbst Mitglied des Damenkomités und – bis heute – Karnevalistin durch und durch, griff diese Begeisterung gerne auf. Bald schon fand sich eine ganze Reihe weiterer Roisdorfer Kinder zu einer eigenen Kindertanzgruppe zusammen. Geleitet von Liesel Pütz und Luzi Wünsch trainierte man fleißig, wie berichtet wird u.a. in der Backstube der Bäckerei Rott, wobei bisweilen zum Auskühlen ausliegende Apfelkuchen zu Schaden gekommen sein sollen. Großen Applaus erntete man bei Auftritten auf karnevalistischen Veranstaltungen und bei Karnevalszügen in Roisdorf sowie in benachbarten Ortschaften und in Bonn, wo sie sogar in der Beethovenhalle einen Auftritt hatten. Wie auf einem der Fotos zu sehen ist, konnte man mit Christian Rott und Konni Pütz sogar einmal ein eigenes Kinderprinzenpaar vorstellen. Etwa zehn Jahre hatte die Kindertanzgruppe Bestand, bis sie sich Ende der 60iger Jahre , mittlerweile als junge Teenager herangereift, auflöste.

Bald darauf wurde diese Tradition in einen „zweiten Anlauf“ von 2 neuen Tanzgruppen wieder aufgegriffen – den „Jrönwieße Müsje“ und der Tanzgruppe der K.G. Vorgebirgssterne.

 

Tanzgruppe „Jrönwieße Müsje“ ( 1972- ca. 1978)

 

1972 gründeten Roswitha Unkelbach und Christian Linden zunächst die Kindertanzgruppe „Jrönwieße Müsje“. Dem Namen zufolge wurden die Kinder diesmal mit grün weissen Kostümen ausstaffiert. Auch hier wurden Tänze einstudiert, die man in den örtlichen Karnevalsveranstaltungen und auch am Weiberfastnachtszug präsentierte. Roswitha Unkelbach  selbst wurde mit dem Hintergrund ihrer Tanzgruppe zum 5 jährigen Bestehen 1977 im grünen Kleid Roisdorfs

4. Karnevalsprinzessin. Leider löste sich diese Tanzgruppe  gegen Mitte bis Ende der 70iger Jahre wieder auf.

Tanzgruppe der K.G. Vorgebirgssterne ( 1974 bis heute )

 

Etwa zeitgleich, zur Gründungszeit der „Jrönwieße Müsje“ nahm die Gründung der Tanzgruppe „Vorgebirgssterne“ ihren Anfang. Der damaligen Präsidentin des Damenkomitees „Germania“ , Therese Rott, war es ein großes Anliegen, eine Tanzgruppe aus Roisdorfer Jugendlichen ins Leben zu rufen. So trat sie in der Karnevalssession 1972 an unseren jetzigen Präsidenten & 1. Vorsitzenden der KG und damaligen Leiter der Jungkolpinggruppe, mit der Bitte heran, es „noch einmal“ zu versuchen. Gottfried, der selbst zu Beginn in der Tanzgruppe von Liesel Pütz und Luzie Wünsch gewesen war, nahm sich der Sache an und startete mit Mädchen und Jungen aus den Reihen der Jungkolpinggruppe einen weiteren Anlauf, eine Tanzgruppe zu gründen. Der Gruppenraum im alten Roisdorfer Pfarrhaus, direkt neben dem Kirchturm, diente als erster Trainingsraum, und unter der Leitung von Georg Hamich, Gottfried Gratzfeld und Ulrich Ackermann studierte die neue Jugendtanzgruppe ihre ersten Tänze ein. Die ersten Aktiven waren neben Gottfried Gratzfeld und Ulrich Ackermann (heute noch Mitglied der KG): Renate Klemmer, Monika und Gerda Nelles, Ursula Reuter, Gisela Schmitz und Elke Sunkel. Das Damenkomitee „Germania“ stellte ihnen für den Start ihre blau/weiße Kostüme zur Verfügung, die in kürzester Zeit von Lydia Hamich geändert und den Mädchen angepaßt wurden. Nach vielen harten Proben war es am 12. Januar 1974 endlich soweit: Premiere auf der traditionellen Kolpingssitzung im Saal Badenheuer. Hier bot sich der jungen Tanztruppe die beste Gelegenheit, den Roisdorfern und ihren Gästen – zum ersten und einzigen Male noch in blau-weissen Kostümen - zu zeigen, was sie einstudiert hatten. Es klappte auf Anhieb, die Leute waren begeistert und so wurden sie mit großem Beifall für ihre Arbeit belohnt.

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